Freitag, 17. Juni 2011

Buchkritik: Breaking Dawn - Stephenie Meyer

Breaking Dawn - Stephenie Meyer



So, nun möchte ich nicht nur etwas in den Himmel loben, sondern auch etwas niedermachen =)! Und zwar ein Buch, das mir überhaupt nicht gefallen hat. "Breaking Dawn" - auch zu deutsch "Biss zum Ende der Nacht" von Stephenie Meyer. Noch nie hatte ich so ein stinklangweiliges Buch in der Hand gehabt und gelesen. Ich hätte es am liebsten in die Ecke gedonnert, leider hatte ich es ausgeliehen, sonst hätte ich es wahrscheinlich wirklich gemacht. Egal, spoilern werde ich nicht, weil ich wiedermal keine Lust dazu habe. Ich werde euch die Punkte erläutern, die mich an dem Buch massiv gestört haben:

Zauber
Zauber, wo bist du hin? In den ersten zwei Teilen von der Twilight-Reihe warst du doch noch da, wo bist du gerannt? Genau. Wie ihr alle lesen könnt, merkt ihr, dass der Zauber nicht mehr da ist. Das finde ich extrem schade.

Die Vampire
Ich sehe bei Meyers Vampiren  keine Logik. Wenn sie nämlich eingefroren wirken und so hart wie Steine sind, dürften die sich nicht mal bewegen, geschweige denn Sex haben. Sie können zwar nicht weinen, aber sie können einen Orgasmus bekommen. Aha, sehr logisch -.-!

Die Schwangerschaft
Bella ist plötzlich schwanger. Aha, ok, wie geht das denn bitte? Sie dürfte gar nicht schwanger sein, wenn sich Meyer an ihre eigenen Regeln halten würde. Egal, sie dürfte logischerweise nicht schwanger werden, aber egal.

Renesmee
Ich finde den Namen schön, allerdings nicht alltagstauglich. Wenn so eine in einer High-Fantasy-Story gespielt hätte, hätte ich es verstehen können, aber doch nicht in einer Urban-Fantasy-Story, wo die Vampire auch noch unter die Leute gehen. Egal, ich finde das "Gör" grauenvoll: Erst zerfrisst sie fast Bella und dann ist sie auch noch eine typische Mary Sue. Mit einem Wort: Sie ist einfach perfekt (im negativem Sinne). Jeder wünscht sich ein Baby, das auch mal kleckert beim Essen, dass auch mal bockt und beleidigt ist. Renesmee kann natürlich super toll essen, kann auch alles und altert schnell. Und sie zieht jeden in den Bann.

Kampf
Ich habe das Buch nochmal genommen, nachdem ich es weggelegt hatte und wollte den Kampf lesen. Ich bin ein Fan von Gewalt - allerdings nur in Büchern und Filmen, nicht im realen Leben. Ich habe mich tierisch auf ein riesen "Battle" gefreut zwischen den Volturi und den Cullens. Nein, Fehlanzeige. Sie diskutieren alles aus, die Volturi lassen sich in Nessies Bann ziehen und alle einigten sich und dann gab es ein wunderschönes Happy End. Die Volturi sind in diesem Band voll die Waschlappenvampire - genauso waschlappenmäßig wie die Cullens.

Egal, was ich einigermaßen gerne gelesen habe, war die Hochzeit zwischen Bella und Edward und das Buch von Jacobs Sicht. Ansonsten war das Buch sehr schlecht. Ich vergebe somit

02 von 10 Punkten

an Breaking Dawn. Wegen dem hübschen Layout und wegen der Hochzeit.

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